Keine Kontakteinschränkung
Eindämmung: Wir reduzieren die Anzahl der Kontakte so weit wie möglich, um die Anzahl der Neuinfektionen möglichst gering zu halten
Abflachung: Wir berechnen, wie viele täglich gleich-bleibenden Kontakte wir uns erlauben, ohne dass wir das Gesundheitssystem überlasten
Adaptive Beschränkungen: Wir beobachten täglich das Infektionsgeschehen. Bei Neuinfektionszahlen größer als ein vorgegebener Grenzwert, schränken wir die Kontakte stark ein. Liegen sie darunter, lassen wir wieder mehr Kontakte zu
Optimierung: Wir errechnen und erlauben jeden Tag die maximal mögliche Anzahl von Kontakten ohne eine Überlastung des Gesundheitswesens
Eigene Einstellung
Keine besondere Berücksichtigung von Risikogruppen
Spezieller Schutz für die Gruppe mit hohem Intensiv-Risiko
Die Bevölkerung besteht aus Menschen.
Menschen überqueren jeden Morgen die Grenze und kehren am Abend wieder zurück.
Zu Beginn der Simulation sind Infektionsfälle registriert worden.
Zu Beginn der Simulation sind Menschen von COVID-19 genesen.
Zu Beginn der Simulation sind Menschen mit COVID-19 verstorben.
Der Ausbreitungsfaktor beträgt . Er beschreibt, wie viele Menschen ein Ansteckender pro Tag ansteckt, bis er sich isoliert.
Jeden Tag verringert sich die Anzahl der Ansteckenden durch Isolierung um %.
Der jahreszeitbedingte Höhepunkt der Infektionen ereignet sich Tag(e) nach dem Beginn der Simulation.
Die niedrigste jahreszeitbedingte Ansteckungsgefahr beträgt % der maximalen.
% der Bevölkerung haben ein hohes Intensiv-Risiko.
In der Gruppe mit hohem Intensiv-Risiko sind % der bestätigten Infizierten intensiv-pflichtig.
In der Gruppe mit niedrigem Intensiv-Risiko sind % der bestätigten Infizierten intensiv-pflichtig.
Der Aufenthalt auf der Intensivstation dauert Tag(e).
Das Sterberisiko für Intensiv-Pflichtige liegt bei %.
Die Gruppe mit hohem Intensiv-Risiko beteiligt sich zu % an der besonderen Absicherung.
Von Infizierten wird eine(r) durch die verfolgte Teststrategie erkannt und registriert.
Infizierte werden Tag(e) nach der Infektion registriert (Inkubationszeit, Testverzug und Meldeverzug).
Die Parameter für die Ausbreitungsgeschwindigkeit sind bis auf % genau bekannt.
Die Anzahl der für COVID-19 Empfänglichen lässt sich über Antikörpertests bis auf % genau bestimmen.
Das Risiko einer Intensivpflicht ist bis auf % genau bekannt.
Zu Beginn der Simulation stehen Intensivbetten für die Behandlung von COVID-19 Patient:innen zur Verfügung.
Täglich werden neue Intensivbetten für die Behandlung von COVID-19 Patient:innen geschaffen.
In Phasen hoher Kontaktreduktion finden noch % der gewöhnlichen Kontakte statt.
In Phasen geringer Kontaktreduktion finden noch % der gewöhnlichen Kontakte statt.
Hohe Kontaktreduktion wird umgesetzt, wenn mehr als neue Fälle pro Woche je 100.000 Menschen auftreten.
Die täglichen Kontakte weichen um bis zu %-Punkte von den durchschnittlichen Kontakten ab.
Nach Tag(en) werden alle Maßnahmen (ggf. inkl. des besonderen Schutzes für die Gruppe mit hohem Intensiv-Risiko) aufgehoben.
Nach Beendigung der Maßnahmen treten % der gewöhnlichen Kontakte auf.
Es wird der Zeitraum der nächsten Tage simuliert.
Für die Statistik werden Simulationen durchgeführt.
Abbildung A: Die Grafik zeigt das Verhältnis zwischen dem voraussichtlichen Bedarf an Intensivbetten (blau) und der Verfügbarkeit (rot). Der hellblaue Bereich zeigt die Unsicherheit, also mögliche Abweichungen. Nach oben der größtmögliche und nach unten der minimale Bedarf (statistisches Streuband). Die Anzahl der Simulationen bestimmt das statistische Streuband. Die Form der blauen Linie wird vor allem von dem Maß an sozialen Kontakten bestimmt (siehe Abbildung C).
Abbildung B: Empfänglich (susceptible) sind nach derzeitigem Wissenstand alle bisher nicht Infektiösen (infectious) und nicht Genesenen oder Verstorbenen (removed). Besonders gekennzeichnet ist zum einen der Zeitpunkt, an dem ausreichend Menschen gegen SARS CoV2 immun sind, so dass es zu keinem epidemischen Ausbruch der Krankheit mehr kommt, also die sogenannte Herdenimmunität erreicht ist. Zum anderen der Zeitpunkt, an dem es wieder so wenige Infizierte gibt wie zu Beginn der Simulation.
Abbildung C: Die Grafik zeigt, wie stark die physischen Kontakte an jedem Tag eingeschränkt werden müssen (gelb) und wie gut dies gelingt (blau). 33% bedeutet, dass ein Drittel der gewöhnlichen Kontakte vermieden werden müssen, als einer von drei. Die Abweichung zwischen den beiden Kurven zeigt die Unsicherheit in der Umsetzung der erforderlichen Kontaktzahl und lässt sich über einen Parameter einstellen. Die rote Kurve zeigt den 2-wöchigen Mittelwert der Kontakteinschränkung.
Abbildung D: Wir gehen in Anlehnung an den Lagebericht der RKI vom 12. April 2020 davon aus, dass 26% der intensiv-pflichtigen Patienten versterben, solange die Kapazität an Intensivbetten ausreicht (Link). Für Fälle jenseits der Kapazitätsgrenze rechnen wir mit 100%. Zur Einordnung der Anzahl der Verstorbenen seien folgende Vergleichzahlen genannt: In Deutschland sterben jährlich zwischen 800.000 und 900.000 Menschen, die meisten davon an Kreislauferkrankungen und Krebs. Aber auch etwa 44.000 Menschen sterben jährlich an infektiösen Krankheiten und Krankheiten des Atmungssystems (Link). Laut einem Bericht der ZEIT sterben jährlich etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens und etwa 74.000 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum oder an einer Kombination aus Alkohol- und Tabakkonsum (Link). An Selbstmord sterben etwa 10.000 Menschen (Link). In Verkehrsunfällen sterben etwa 3.000 (Link).